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Drymat

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noch so doll ins Gewissen reden ich lasse mich nicht umstimmen. War schon immer so und wird sich auch nicht ändern. Das wissen meine Betreuer und haben noch nie gegen meinen Willen gehandelt. Der Arzt im Krankenhaus erzählte mir doch tatsächlich ich müsste mir die PEG in den Darm verlegen lassen sonst würde ich immer wieder Nahrung in die Lunge bekommen. So so, in den vier Jahren in den ich schon künstlich Ernährt werde hatte ich es noch nie gehabt aber ab jetzt nur noch? Zugegeben ich bin körperlich behindert aber nicht geistig oder glaubt er ich hänge an seinen Lippen weil ich den Halbgöttern in Weiss alles glaube? Zum Glück waren meine Eltern anwesend so konnte ich dem Arzt mitteilen das mein Magen bei der Untersuchung nur so voll war weil ich bis kurz vor der Untersuchung an der Nahrungspumpe hing. Auf diesen Einwand erwiderte er das in den fünf Minuten vom dem Transport zur Untersuchung hätte der Magen alles verdauen müssen. Die Untersuchung konnte ich schon nicht für gut befinden ihr Ergebnis zweifelte ich stark an und nun hielt ich das Arztgerede für Bullshit. Ihr fragt euch wieso-weshalb-warum? Die Untersuchung:
Ich lag in meinem Zimmer und hing an der Nahrungspumpe und döste als jemand herein kam mich ab stöpselte und zur Ultraschalluntersuchung brachte. Dort wartet ich ein paar Minuten dann wurde mein Bauch mit Ultraschall untersucht. Und nun ging es los. Ich wurde genau zur Mittagspause untersucht und das vorherrschende Thema war was es wohl zu essen gab. Die Ärztin fand die Milz, die Nieren und dann nichts mehr verzweifelt suchte sie Rat bei den Kollegen doch die waren zu Tisch. Langsam hatte ich so einen Verdacht. War ich etwa das Übungsopfer einer Anfängerin? Denn erst ein Kollege, der vom essen kam erkannte indem komisch geformten Klumpen meinen Magen. Aber ich sollte glauben das bei dieser Untersuchung festgestellt wurde das der Magen zu voll ist? Ohne wiederholte Erkrankung das mir das gesagte bestätigen würde stimme ich den Eingriff nicht zu. Es half ihm auch nicht meine Betreuer zu bequatschen sie handeln nicht gegen meinen Willen. Nun Jahre später bereue ich nicht meine damalige Entscheidung denn ich wurde nie wieder deswegen eingewiesen.
Wieder im Heim stoppte ich eine weitere für mich unlogische Therapie, die Musiktherapie. Ein halbes Jahr lang hatte ich sie nun, in meinen Augen war sie sinnlos. Schmerzen, die man hätte lindern können hatte ich nicht also brachte die Klangschalen mir gar nichts. Die ganze Therapie empfand ich unnötig denn Musik war für mich schon lange nur noch etwas was mich im Hintergrund begleitete aber unwichtig war. Deshalb beschloss ich der Pflege mitzuteilen das ich die Musiktherapie aufgeben würde. Das tat ich dann auch und hatte seitdem keine Musiktherapie mehr.
Der Gesetzgeber änderte nun endlich die Patientenverfügung. Früher konnte der Arzt selbst entscheiden ob er die Patientenverfügung befolgte oder halt nicht. Nun musste er vom Gesetz her der Patientenverfügung folge leisten. Wenn ich