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Monitorüberwachung gewesen dann hätte ich den Aufenthalt für unnötig gehalten. Denn zugenäht wurde das Loch im Hals wieder im Heim da kam extra ein HNO Arzt ins Haus. Da ich zu gross gewachsen war passte ich nicht in ein normales Rollstuhltaxi. Deswegen wurde ich nicht in seiner Praxis sondern im Notfallraum 2x im Heim zugenäht. Nun konnte ich normal durch den Mund oder Nase atmen ohne das ich den Filter (feuchte Nase) voll rotzte und abgesaugt werden musste. Einmal im Monat wurde die TK gewechselt das war nicht so schlimm wie durch den voll gerotzten Filter zu atmen. Man konnte zwar nicht ersticken aber es war tierisch unangenehm dagegen half nur absaugen und den Filter wechseln. Aber das war nun zum Glück vorbei.
Ich hatte auch ein Gespräch mit der Heimleiterin. Es ging mir um meine Schamhaare, die störten beim täglichen Pflaster Wechsel am Bauchdeckenkatheter Einstichloch. Der wurde nämlich täglich neu verklebt. Wenn das alte Pflaster entfernt wurde dann ziepte es gewaltig. Deshalb machte mir eine Pflegekraft den Vorschlag mir dort die Haare ab zu rasieren. Gesagt getan aber irgendwie sah es scheisse aus deshalb alles ab mit Sack rasieren. Das stellte sich später im anderem Heim als Vorteil raus denn dort schiss (abführte) ich in eine Windel und mein Sack ist voll mit Kacke. Da er blank ist verschmiert nichts beim sauber wischen. Also redete ich mit der Heimleiterin mein Bruder war dabei und ich kann offen über so was reden. Ich habe früher FKK gebadet und offen über Sex geredet. Denn jeder poppt – du, deine Eltern, deine Grosseltern, sämtliche Verwandte und Freunde und deine Kinder, Nichten, Neffen, Enkel. Eigentlich alle seit Anbeginn der Menschheit denn ohne Sex keine Fortpflanzung. Für die Erbsenzähler unter euch – ja, es gibt inzwischen die künstliche Befruchtung. Aber auch da geht eine sexuelle Handlung vorher. Denn um an den Samen zu kommen muss der Mann ejakulieren (abspritzen). Also Handarbeit oder elektronische Hilfe...
Da rede ich nicht um den heissen Brei drum sondern spreche Tacheles. Früher war das wohl ein Tabuthema aber heutzutage entbuscht sich fast jeder. Meine Achselbüsche wurden ca. 2002 Opfer des Rasierers. Da quatschte ich im Hochsommer mit einer Arbeitskollegin, sie stützte sich mit einem Arm an der Wand ab und so sprang mir ihr triefend nasser Achselbusch ins Auge. Diesen Anblick werde ich nie vergessen sofort nach der Arbeit rasierte ich mir Zuhause die Achseln. Nun sprach ich mit der Heimleiterin über eine Intimrasur. Nach der Rücksprache mit ihrem Team teilte sie mir mit das ich nun wöchentlich enthaart werde und es alle Pflegekräfte machen würden.
Nun waren 2 Jahre vergangen und ich entschloss mich mit der Lucy einen PC zu bedienen ohne mir das vorführen zu lassen. Was für ein Fehler! Die Krankenkasse übernahm nicht die ganzen Kosten ich musste ein Teil selbst zahlen. Es kam also ein Rehavista Mitarbeiter zu mir und baute die Lucy um. Was ich dabei sah fand ich scheisse so hatte ich es nicht erwartet. Links neben der Lucy wurde der PC Monitor aufgehängt - okay. Das Display an der Lucy